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Montagswanderung am 19.02.2018

Die Wanderung am Montag den 19. Februar 2018 führte von Gösselsdorf über Weinberg-Ost und Proboj zurück nach Gösselsdorf. 
Zum Beginn der Wanderung war eine kurze Strecke im Tiefschnee zu bewältigen. Als aber dann der bestens geräumte Rad- u. Fußweg zwischen Gösselsdorf und Sittersdorf erreicht war ging's flott dahin. Der Anstieg bei der Ortschaft Weinberg-Ost hinauf zum Gehöft Urch und weiter zu einem verlassenen Bauernhof brachte den Kreislauf ordentlich in Schwung. Am gegenüberliegenden Hang - über der Bundesstraße 82 - waren die Schäden, die der Sturm im Dezember 2017 verursacht hat, noch deutlich sichtbar. Wegen der Schneelage musste die gesamte Strecke auf asphaltierten Wegen zurückgelegt werden. Nach ca. 10 km Wegstrecke, 155 Höhenmetern und 2 1/4 Stunden Gehzeit wurde Gösselsdorf wieder erreicht. Zum Abschluß der Wanderung waren alle Teilnehmer von Wanderfreund Hans anläßlich seines Geburtstages zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Herzlichen Dank an Hans.

Bilder: 

Jahreshauptversammlung

Nicht vergessen!!!

Am 11. März 2018 ist die Jahreshauptversammlung des Wanderbund Gösselsdorfersee.
Mit der Einladung und dem Programm werden auch die Erlagscheine zur Einzahlung des Jahresbeitrages übersandt. 

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Was ist Wandern ?

Wandern - was ist das eigentlich? Der Versuch einer Definition

von  Sven Giersig

“Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.” Dieses Bonmot des Allgäuer Schriftstellers und begeisterten Wanderers Josef Hofmiller trifft den Kern der inzwischen wieder auflebenden Wanderbegeisterung. Auf gesunde Weise wird die sportliche Leistungsfähigkeit der Beine beziehungsweise des ganzen Körpers trainiert, und gleichzeitig vermittelt das Unterwegssein und das Naturerleben ein einmaliges Gefühl von Entspannung und Erhabenheit.

Jetzt stellt sich aber die Frage: wann stellt sich diese Gefühl denn ein? Was ist denn eigentlich Wandern? Denn natürlich ist nicht jede Form der Fortbewegung zu Fuß auch gleich Wandern. Zuerst einmal kann man zu einem bestimmten Zweck wandern, wie es heute noch die Zimmerleute auf der Walz tun. Im Allgemeinen meinen wir mit Wandern aber eine gehende Fortbewegung als Selbstzweck. Also Wandern um den Wanderns willen.

Allerdings haben auch ein sonntäglicher Stadtbummel oder ein Spaziergang keinen anderen Zweck als das Gehen an sich. Ist also jeder Spaziergänger gleich ein Wanderer? Wohl kaum! Das sagt einem ja schon das Bauchgefühl. Eine repräsentative Befragung durch den Deutschen Wanderverband, was denn nun unter dem Begriff “Wandern” gemeinhin verstanden wird, kommt zu folgender Definition: Wandern ist Gehen in der Landschaft. Es ist eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anforderung, die das mentale und physische Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung ist demnach auch: eine Dauer von mehr als einer Stunde auf Basis entsprechender Planung. Dabei nutzt der Wanderer eine spezifische Infrastruktur und eine angepasste Ausrüstung.

Die körperliche Herausforderung, der sich der Wanderer stellt, kann dabei ganz erheblich sein! Einen besonderen Hype erlebt gerade das  Fernwandern, das neumodisch als Thru-Hiking bezeichnet wird. Durch die Bücher von Bill Bryson und Cheryl Strayed sowie die Verfilmung von “Wild - Der Große Trip” sind die großen us-amerikanischen Trails gerade besonders in Mode. Und auch der Jakobsweg, der ja bekanntlich immer vor der eigenen Haustür beginnt, hat durch diverse Bücher einen riesigen Zuwachs an Pilgern und Wanderern erlebt.

Pilgern ist überhaupt wohl die ursprünglichste Form des Wanderns, die auch den Gedanken Hofmillers an die Seele in das Zentrum des Wandererlebnisses rückt. Aber auch für weniger religiös motivierte Menschen gibt es eine Erklärung, warum Wandern so unheimlich wohltuend wirkt: das Erleben des Flow, also eines absoluten Aufgehens in einer Tätigkeit, kann sich bei ausreichend langen Wanderungen einstellen. Psychologen, die diesen Zustand erforscht haben, beschreiben Flow als Zustand eines beglückenden Tätigkeitsrausches bis hin zu ekstatischer Trance. Das sollte doch motivieren, das Wandern einmal zu versuchen!

Das Können ist des Dürfens Maß -- Paul Preuß

Letztlich ist es dann also egal, ob man bergwandert, bergsteigt, Nordic Walking betreibt oder sich auf Pilgerschaft begibt. Bei allen feinen Nuancen und wohldefinierten Unterschieden in der Ausgestaltung der Wanderschaft, stehen die eigene Motivation und das sich einstellende Wohlbefinden im Mittelpunkt. Dafür ist es wichtig, dass die Anforderungen zu der körperlicher und mentalen Leistungsfähigkeit der Wanderer passen und man sich weder unter- noch überfordert. "Das Können ist des Dürfens Maß", so lautet die bergsteigerische Grundregel Paul Preuß'. Dann stellt sich schnell der Spaß am Wandern ein und vielleicht auch das Flow-Erlebnis.

Nicht zuletzt macht auch die Geselligkeit und die Gemeinschaft unter den Wanderern den besonderen Reiz aus. Das gemeinsame Unterwegs sein in der Natur wie auch das Einkehren in der Herberge. Geteiltes Leid und gemeinsame Freud am Ende einer Etappe. Wind und Wetter getrotzt zu haben und schließlich das vorher gesteckte Ziel zusammen erreicht zu haben.

Wo ist also ein guter Ort zum Wandern? Hier! Und die beste Zeit? Jetzt!

Doktor Wald

„Doktor Wald“

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,

mich unverstanden fühle oder alt,

und mich die holden Musen nicht liebkosen,

dann konsultiere ich den Doktor Wald.

 

Er ist mein Augenarzt und Psychiater,

mein Orthopäde und mein Internist.

Er hilft mir sicher über jeden Kater,

ob er von Kummer oder Cognac ist.

 

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,

doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.

Und kaum umfängt mich angenehme Stille,

raunt er mir zu: "Nun atme mal tief ein!"

 

Ist seine Praxis oft auch überlaufen,

in seiner Obhut läuft man sich gesund.

Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,

sind morgen ohne klinischen Befund.

 

Er bringt uns immer wieder auf die Beine,

das Seelische ins Gleichgewicht,

verhindert Fettansatz und Gallensteine.

nur - Hausbesuche macht er leider nicht.

 

Der Verfasser, Förster Helmut Dagenbach,

arbeitete von 1956 bis 1992 als technischer

Leiter des Arbeitsbereichs Forstpflanzen-

züchtung an der Forstlichen Versuchs- und

Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).