Mitglieder werben Mitglieder

Mitglieder werben Mitglieder.

Zum Glück haben wir viele überzeugte Mitglieder, die Mitglieder werben.
Mitglieder werben soll belohnt werden
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Jedes geworbene Mitglied zählt.

Das Vereinsmitglied, das bis zum Stichtag 01. Juni 2019 die meisten Neu-Mitglieder geworben hat kann als Dank dafür kostenfrei (Fahrt u. Unterkunft mit Halbpension) an der Ausflugsfahrt 2019 teilnehmen.

Voraussetzung ist:
1. das Neu-Mitglied hat dem Wanderbund Gösselsdorfersee den Jahrebeitrag von € 10,00 entrichtet und 
2. sich für die Ausflugsfahrt am 15./16.06.2019 verbindlich angemeldet

Für die als 2. oder 3. plazierten Werber wird der Jahresbeitrag für das Jahr 2020 erlassen. 

Der Bewerb beginnt mit 19. Januar 2019. Die Preise sind nicht bar ablösbar. Formulare für Beitrittserklärungen stehen bei Hartmut Passauer zur Verfügung.

Rund um den Längsee

Rund um den Längsee

Die Wanderung beginnt auf dem Parkplatz „Strandbad“ am Längsee. Entlang der Straße Richtung Stift Sankt Georgen am Längsee. Ein schmaler Steig führt hinauf zum Stift – eine Besichtigung der Anlage ist lohnend. Der Weiterweg führt über eine asphaltierte Straße zum Schloss Rottenstein und einer Außenstelle einer Justizvollzugsanstalt. Dem Wanderweg mit der Markierung für den „Hemmaweg“ und der Markierung „8“ folgend wird die Ortschaft Drasendorf erreicht. Vom Ortsausgang von Drasendorf, immer der Markierung folgend sind es nur noch 1,5 Kilometer bis zum Kirchlein Maria Wolschart. Der Platz inmitten des sagenumwobenen Wolschartwald ladet zum verweilen ein. Vor Jahrhunderten soll hier ein berüchtigter Räuber sein Unwesen getrieben haben. Von der Kirche führt der Wanderweg etwa 300 m zurück und zweigt dann nach Südwest ab. Von auf einer Anhöhe wird der Blick frei auf die mächtige Anlage des Stift Sankt Georgen und den Längsee. Auf bequemen Weg wird die Ortschaft Bernaich erreicht. Dort folgt man der Straße nach Süd um nach wenigen hundert Metern nach rechts abzuzweigen. Ein  Golfplatz wird halb umrundet und über einen kleinen Bergrücken gelangt man wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Familienwanderung
Wegstrecke: ca. 12 Kilometer
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhendifferenz: ca. 140 Hm

Bilder:   

Von der Vellacher Kotschna zum südlichsten Punkt Österreichs

Von der Vellacher Kotschna zum südlichsten Punkt Österreichs

Das herrliche Trogtal der Vellacher Kotschna wird erreicht, wenn man der Bundesstraße 82 von Bad Eisenkappel zum Seebergsattel folgt. Nach der Ortschaft Bad Vellach zweigt die Straße zum Paulitsch-Sattel ab und schon nach wenigen hundert Metern zweigt eine Forststraße nach rechts, Richtung Süden, ab. Nach etwa 2,5 km versperrt eine Schranke die Weiterfahrt. Dort beginnt unsere Wanderung in das wegen seiner Ursprünglichkeit und Schönheit, mit seinen Felswänden und Karen sowie wegen der reichhaltigen Pflanzenwelt bereits vor mehr als 50 Jahren zum Naturschutzgebiet erklärte Tal.
Der Wanderweg führt zunächst auf einer Forststraße in südliche Richtung. Nach etwa 1 Kilometer zweigt der mit „613“ bezeichnete Steig nach Süd-Ost ab. Durch den Wald, der Steig immer steiler werdend, kommt man hinauf zu einem kurzen felsigen Abschnitt, der mit Hilfe von befestigten Seilen überwunden wird. Ein kleiner Brunnen, die einzige Wasserstelle auf dieser Tour, ladet zur Rast ein. Etwas höher wird auf 1469 m die „Offnerhütte“, eine Jagdhütte, erreicht. Durch dichtes Erlengebüsch, später durch ein Latschenfeld, muss der Weg gesucht werden. Über ein großes Schotterfeld, steil aufwärts, wird auf 1999 m der Sanntaler Sattel erreicht. Von hier bietet sich ein schöner Blick nach Osten hinab in das Logartal. Noch großartiger wird das Bild wenn man dem Steig nach Westen zum ¼ Stunde entfernten Seeländer Sattel (2034 m) folgt. Auf diesem fast ebenen Pfad bewegt man sich entlang des südlichsten Punktes Österreichs. Der grandiose Blick auf die Gipfel der Steiner Alpen - Skuta (2532 m), Dolgi hrbet (2473 m), Grintovec (2558 m) und Jezerska Kocna (2540 m) und hinunter in die Ravenska Kocna – sind Lohn für den mühsamen Aufstieg.
Der Abstiegsweg ist identisch mit dem Aufstieg.
Die Möglichkeit einer Überschreitung bietet sich beim Sanntaler Sattel über die Okrešlj zur Frischauf-Hütte (1396 m) und in das Logartal an. Beim Seeländer Sattel kann man über die Krainer Hütte (1700 m) und Tschechischen Hütte (1542 m) in die Ravenska Kocna absteigen.

Talort: Bad Eisenkappel
Höhenunterschied: Parkplatz an der Schranke (968 m) > Seeländer Sattel (2034 m)
Gehzeit: 6 Stunden
Schwierigkeit: Trittsicherheit und Ausdauer unbedingt erforderlich

Bilder:   

Zu den verlassenen Dörfern im Kanaltal

Zu den verlassenen Dörfern im Kanaltal.

Seit dem Erdbeben im Jahr 1976 bestehen die Dörfer Mogessa di Qua, Mogessa di La und Stavoli überwiegend aus Ruinen. Diese ehemaligen Bauerndörfer im Kanaltal in den Karnischen Alpen sind nur über alte Maultierpfade zu erreichen. Bei dieser Wanderung ist man auf Selbstverpflegung angewiesen. In allen drei Orten gibt es Brunnen an denen man Trinkwasservorräte auffüllen kann.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Abtei „Sankt Gallo“ in Moggio di Sopra, ein Ortsteil von Moggio Udinese. Unmittelbar nach Überquerung der „Hauptstraße“ biegt man nach links ab und wandert noch innerhalb des Ortes bergab. Bei den letzten Häusern beginnt der Anstieg zu den verlassenen Dörfern. Zunächst ist der Weg noch asphaltiert, geht aber weiter oben in einen steilen, schmalen Pfad über bei dem noch die Reste des gepflasterten Maultierpfades zu erkennen sind. Tief unten ist das tosen des Rio di Palis-Baches zu hören, der die Wanderer bis Mogessa di Qua begleitet. Nach einer guten dreiviertel Stunde Anstieg wird auf einem Bergrücken eine Kapelle erreicht. Von nun an führt der Weg entlang der Vorberge der Karnischen Alpen, über zahlreiche Schluchten und Gräben. Am Wegesrand sind immer wieder Kreuze zu finden, die auf eine Nutzung als Pilgerweg hindeuten. Nach etwa 1 ½ Stunden ist das erste Ziel, Mogessa di Qua erreicht. Der Ortsname bedeutet so viel wie „Klein Mossach diesseits“. In den auf engsten Raum sehenden Bauernhäusern lebten bis zum verheerenden Erdbeben etwa 200 Personen. Die Häuser sind von der Grundfläche sehr klein aber bis zu 4 Stockwerke hoch. Einige der Häuser wurden von den Nachfahren der Vorbesitzer restauriert und als Ferienwohnungen genutzt; in absoluter Ruhe. Ähnlich ist die Situation im Nachbarort Mogessa di La, „Klein Mossach jenseits“ den man nach einer weiteren halben Stunde wandern erreicht. Dort befindet sich die Kirche der beiden Orte.
Um zu dem dritten zerstörten Dorf – Stavoli – zu gelangen, geht der Weg zunächst einmal steil hinab in die Schlucht des Molin-Baches (Mühlbach). In dieser Schlucht befanden sich eine Mühle und eine Brücke, die bei dem Erdbeben zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden. So sind die Wanderer gezwungen sich einen eigenen „Weg“ durch den Bach zu suchen. Der anschließende Anstieg nach Stavoli fordert nochmal alle Kräfte. Hier bietet sich das gleiche Bild wie in den beiden vorherigen Dörfern; enge Gässchen zwischen den Ruinen.
Für den Abstieg - entlang des Mühlbaches - nach Moggio di Sopra darf man 1 ½ Stunden einrechnen.

Die rund 6 stündige Rundwanderung über alte Kulturwege gilt als eine der „schönsten und außergewöhnlichsten Tageswanderungen“ in Friaul.
Wegstrecke: ca. 12 Km
Höhenmeter: 718

Bilder:   

Wanderbund Gösselsdorfersee wandert in Osttirol

Wanderbund Gösselsdorfersee wandert in Osttirol.

Die Wanderfahrt des Wanderbund Gösselsdorfersee am 7. u. 8. Juli 2018 führte nach Osttirol. Stationen waren die Basilika in Maria Luggau, das Leistungszentrum für Langlauf und Biathlon in Obertilliach, die Marktgemeinde Sillian und eine Wanderung über den Golzentipp (2317 m) in den Gailtaler Alpen.
Der moderne Reisebus des Eberndorfer Reiseunternehmens Siencnik brachte 34 Wanderer durch das Lesachtal nach Maria Luggau. Die Besichtigung der Wallfahrtskirche, ein Besuch im Brotmuseum und eine Kurzwanderung über den Mühlenweg standen an. Nach ausgiebiger Mittagsrast wurde das Leistungszentrum für Langlauf und Biathlon in Obertilliach besichtigt. Der Geschäftsführer der Sportanlage gab eine Kurzeinweisung in die Aufgaben und Funktion des Leistungszentrums. Einige Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, mit den Waffen der Biathleten auf die in 50 Meter Entfernung befindlichen Ziele zu schießen. Keine leichte Aufgabe. Der Abend und die Nacht wurden in einem 4-Sterne-Hotel in Sillian verbracht.
Die Wanderung tags darauf begann mit einer Gondelfahrt von Obertilliach hinauf zur Conny-Alm auf 2050 Meter. Der Gipfel des Golzentipp auf 2317 Meter wurde nach ca. 1 ½ Stunden wandern über mäßig steilen Anstieg erreicht. Einer der Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen und wanderte von Obertilliach (1450 m) über den Gipfel des Golzentipp (2317 m) zur Conny-Alm (2050 m) und zurück nach Obertilliach. Vom Gipfel des Golzentipp bietet sich ein ausgezeichneter Blick zu den Julischen u. Karnischen Alpen im Süden und über die Lienzer Dolomiten und Villgratener Berge bis hin zu den Hohen Tauern im Norden.
Ein Teil der Wandergruppe bevorzugte für den Abstieg den Wanderweg, der über eine Almwiese, den Bukelin (2057 m) und den Gripp (1952 m) zum Busparkplatz führt.
Einen zünftigen Abschluss der Wanderung bereiteten die Obertilliacher Musikanten, die beim Kirchtag aufspielten.

Bilder:   

(c) Wanderbund Gösselsdorf Impressum