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Wanderung am 30.7.2017

Liebe Berg- u. Wanderfreunde,

zur Wanderung am 30. Juli 2017 von Millstatt zur Millstätter Hütte treffen wir uns am 30. Juli 2017, 07:00 Uhr in Gösselsdorf, Bauernmarkt (Abfahrt, Fahrgemeinschaften)

Gruß

Hartmut

Von der Glockenhütte über den Klomnok zur Grundalm

Von der Glockenhütte (2027 m) über den Klomnock (2331 m) zur Grundalm (1688 m)

Die Nockberge verfügen über eine Unmenge schöner Wanderwege und Gipfel mit wunderbaren Aussichten. Einer dieser Wege mit herrlichem Panorama ist der Weg mit der Markierung „161“ vom Klomnock (2331 m) zum Malnock (2226 m).
Die Wanderung beginnt beim Parkplatz neben der „Glockenhütte“ an der mautpflichtigen Nockalmstraße. Wir nehmen den nicht markierten Weg der uns in die Ostflanke des Klomnock bringt. Mäßig steil geht es über Grasstufen aufwärts. Je nach Jahreszeit verändert sich die Vegetation, deshalb sollte man für diese Wanderung die Zeit Ende Mai bis Anfang Juni wählen. In dieser Zeit ist die Almrauschblüte und die Berghänge leuchten im satten Rot. Nach etwa 1 Stunde Gehzeit und einigen mit Drahtseilen versicherten Stellen des Wanderweges ist der Kammgrat des Klomnock erreicht. In wenigen Minuten steht man unterm Gipfelkreuz. Der Blick ist frei über hunderte Gipfel. In der Ferne die Gletscher der Hohen Tauern und zum greifen nahe der „Falkert“ mit seinen 2308 m. Nun beginnt die Genußwanderung über den Grat zum Mallnock (2226 m). Mit der Tendenz „abwärts“ sind doch immer wieder leichte Gegenanstiege zu bewältigen. Wegen der prachtvollen Aussichten sollte aber keiner dieser kleinen Gipfel ausgespart bleiben. Schon von Weitem ist das Gipfelkreuz des Mallnocks zu erkennen und nach kurzer Zeit steht man auf den zweithöchsten Punkt dieser Wanderung. Die Aussicht ist einfach überwältigend. Für den Abstieg halten wir uns noch an die Wegmarkierung „161“ bis der Weg auf den Nockalm-Rundweg stößt. Diesem folgen wir in Richtung „Rote Burg“, eine auffallende rote Felsgruppe inmitten der grünen Almwiesen. Wer es mag, kann noch einige Höhenmeter zulegen und über den Oswalder Bocksattel auf 1958 m zur „Klein Kirchheimer Wollitzen Alm“ absteigen. Wir wählen den Weg der in Richtung Glockenhütte führt und zweigen schon nach wenigen Schritten nach links zur „Wollitzen Alm“ ab. In einer auch im Hochsommer feuchten Senke treffen wir auf den Weg, der vom Oswalder Bocksattel herunter kommt, mit der Markierung „122“, und folgen diesem bis zur Wollitzen Alm. Die kleine gastliche Hütte auf 1777 m ist bewirtschaftet und ladet zu Rast ein. Nach weiteren 15 Minuten Abstieg ist das Ziel, die Grundalm (1688 m), erreicht. Sie ist leider nicht bewirtschaftet. Doch befindet sich dort ein Museum, das sich mit der Forstwirtschaft und dem Nutzen des Waldes befasst. Ein Themenwanderweg, der Geist und Sinne anregen soll, führt in die unmittelbare Umgebung der Alm.

Gehzeit: 3 - 4 Stunden
Höhendifferenz: 355 Hm
Für Kinder ab dem 12. Lebensjahr wanderbar
Karte: Freytag & Berndt WK 221

Empfohlen wird, vor Beginn der Wanderung ein Fahrzeug bei der Grundalm abzustellen. Damit wird vermieden, dass die fast 400 Hm zur Glockenhütte zu Fuß auf asphaltierter Straße zurückgelegt werden müssen.

Bilder  

Von der Ridoutzsäage zum Koschutahaus

Von der Ridoutzsäge zum Koschutahaus.

An der Straße von Zell-Pfarre nach Waidisch, versteckt am Eingang zum „Bösen Graben“, steht die Ridoutzsäge. Sie ist einer der Ausgangspunkte für eine Wanderung zum Koschutahaus.
Für den Aufstieg wählen wir den Weg, der mit „646“ markiert ist. Er führt durch den „Bösen Graben“, entlang an einem tosenden Wildbach, immer leicht ansteigend. Nach einiger Zeit und einigen Höhenmetern zeigt ein Wegweiser an, dass der Wanderweg von der Forststraße nach links abzweigt. Von nun an geht der Weg durch schattigen Mischwald und führt steiler bergauf. Bei Erreichen einer weiteren Forststraße hält man sich nach links, aber Vorsicht, der Weg zweigt nach kurzer Strecke wieder nach rechts ab. Nach etwa 1 ¼ Stunden Gehzeit ist schon den höchsten Punkt der Wanderstrecke erreicht. Hier treffen Wege, die entlang der Nordwände der Koschuta oder zu den Einstiegen der Kletterrouten in der Koschuta führen, zusammen. Nach wenigen Minuten, im steilen Abstieg, ist das Ziel, das Koschutahaus, auf 1280 m ü. NN erreicht. Fast drohend blicken Koschutnikturm und Lärchenturm herunter. Das soll aber nicht von einer Rast in der gemütlichen Hütte abhalten. Hier trifft man auch auf „Wanderer“, die es vorgezogen haben per Pkw - über die mautpflichtige Fahrstraße - die Hütte zu besuchen. Der Abstiegsweg, nun mit „644“ markiert, führt über diese mautpflichtige Fahrstraße talwärts. Bei einer der zahlreichen Straßenkehren zweigt der Wanderweg nach links ab, geht steil hinunter in den Graben des "Kalter Baches" und trifft bei der Ridoutzsäge wieder auf den Ausgangspunkt.
Der gesamte Weg ist ausgezeichnet markiert.
Wir würden uns über einen Kommentar auf "Feedback" freuen.
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhendifferenz: 630 Hm
Karte: Freytag & Berndt, WK 234

Bilder:  

Dolomitenfahrt 2017

Dolomitenfahrt 2017 des Wanderbund Gösselsdorfersee.

Seit mehreren Jahren schon unternimmt der Wanderbund Gösselsdorfersee Wanderfahrten in die Dolomiten. In diesem Jahr war das Ziel: die „Vajolett-Türme“ im Gebiet des „Rosengarten-Massiv“.
Am ersten Tag der Reise war jedoch nicht der Schwerpunkt „Wandern“ sondern „Kultur“. Auf dem Weg durch Südtirol wurde Station in Brixen – dem heutigen Bressanone – gemacht. Brixen hat einen direkten Bezug zu Gösselsdorf. Mit der Urkunde, in der das Dorf Gösselsdorf erstmals erwähnt wird, wurden von Wezela, einer Tochter der Hildegard von Stein, ihrem Bruder Albuin 5 Hörige aus Gösselsdorf im Tausch mit Grundbesitz in Aschau im Chiemgau (Bayern) überlassen. Albuin war um die 1. Jahrtausend-Wende Bischof von Brixen. Er starb im Jahr 1006. Bei der Stadt- u. Dombesichtigung, die von Dr. Heinrich Lanz in hervorragender Weise durchgeführt wurde, erfuhren die Teilnehmer interessantes über die Stadt- und Domgeschichte. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast ging die Fahrt weiter über Bozen zum Kalterer See und zum nächsten Zielort Auer - heute Ora – im südlichen Teil von Südtirol. Das Hotel „Goldenhof“ in Auer war das Nachtquartier.
Am zweiten Tag der Reise war der Schwerpunkt „Wandern“. Zunächst ging die Fahrt von Auer aus durch das Fleimstal (Val di Fiemme) in das Fassatal (Val di Fassa) nach Vigo di Fassa. Mittels der Gondelbahn war der Höhenunterschied zwischen Vigo di Fassa und dem Rifugio Ciampedié auf 2000 m schnell und bequem überwunden. Hier beginnt der Wanderweg zur Preuß- und Vajoletthütte auf 2243 m ü. NN.
Zunächst geht es auf dem mit „540“ bezeichneten Weg Richtung Gardecciahütte. Immer wieder öffnet sich im lichten Zirbenwald der Blick auf die grandiosen Felswände der Gran Cront mit dem Torre Gardeccia und der Pale di Mesi zur Rechten und den Ostwänden des Rosengartens zur Linken. Kurz vor der Gardecciahütte steigt nach links ein Steig in die Felsen des Rosengartens auf, der zur Rosengartenhütte (ehemals Kölnerhütte) auf der Westseite den Rosengarten führt. Die Gardecciahütte auf 1950 m steht unter der mächtigen Ostwand der Rosengartenspitze (2979 m) und läd zum Verweilen ein. Der Wanderweg, nun mit „546“ bezeichnet , wird etwas steiler und führt durch felsiges Gelände, entlang am Sojalbach, der in kleinen Kaskaden vom Grasleitenpass herunter stürzt. Da öffnet sich in der Schluchtenge plötzlich ein freier, heller Spalt und zwischen den hohen, wuchtigen Mauern von Rosengartenspitze und Hauptturm steht wie eine Felsnadel der Winklerturm. Diese schlanke Spitze ist das natürliche Denkmal an den nur 1,58 m großen Münchner Georg Winkler, der diesen schlanken Turm als Siebzehnjähriger am 17. September 1887 im tollkühnen Alleingang als erster bestieg. Zwei Jahre später wurde er in den Walliser Alpen von einer Lawine in den Tod gerissen. Schon von Weiten ist die Preußhütte, die wie ein Adlernest über dem Fels steht zu erkennen. Hat man das Plateau, auf dem die Preuß- und Vajoletthütte errichtet sind, erreicht, steht man in einer Arena, umgeben von Felstürmen, die ihres Gleichen sucht. Links die Rosengartenspitze (2979 m), der Winklerturm (2800 m), die Vajoletttürme mit Delagoturm (2790 m), Stablerturm (2805 m) Nordturm (2810 m) und Hauptturm (2821 m). Nach Norden hin steigt der Weg durch das obere Violett-Tal zum Grasleitenpass (2599 m) an und rechts ist die Cima Scalieret mit ihren 2887 m dominant.
Die Rosengartengruppe leitet ihren Namen von der Sage des Zwergenkönig Laurin ab. Das „Gartl“ (hochdeutsch: Kleiner Garten) ist ein Platz oberhalb der Vajoletthütte. Es war der Rosengarten des Laurin. Er war ein listiger, ränkeschmiedender Herrscher, der seine Macht auf Zaubermittel gründete und dem „manig cleiner zwerg“ untertan war. Er begehrte die schöne Similde aus der Steiermark, entführte sie und brachte sie in sein Reich. Sie lies sich jedoch nicht von Macht und Reichtum blenden und wollte von Laurin nichts wissen. Simildes Bruder Dietleib und der stärkste der Helden, Dietrich von Bern, zusammen mit einigen „tegen lobesan“ befreiten nach harten Kämpfen die Gefangene, verschleppten König Laurin nach Bern und sperrten ihn in einen Käfig. So verfiel und versteinerte dessen Rosengarten.
Für den Rückweg zur Bergstation der Gondelbahn nehmen wir den gleichen Weg und genießen die herrlichen Ausblicke auf den grandiosen Teil der Dolomiten.
Über den Karerpass mit Ausblick auf die Westseite des Rosengartenmassivs, Bozen, Brixen, Bruneck, durch das Puster- und Drautal ging es zurück nach Gösselsdorf.
Ideengeberin zu dieser Veranstaltung war Berg- u. Wanderfreundin Ingrid. Für die Fahrt und Hotelunterbringung zeichnet die Firma Sienčnik, Eberndorf, verantwortlich.

Bilder:   

Wir begrüßen als neue Mitglieder

Wir begrüßen als neue Mitglieder:

Regine Hus aus Sittersdorf
Martin Hus aus Sittersdorf
Josefine Jammer aus Untersammelsdorf
Rudolf Jammer aus Untersammelsdorf

Herzlich Willkommen.

Werde auch "Du" Mitglied im Wanderbund Gösselsdorfersee