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Montagswanderung am 15.01.2018

Die Wanderung am Montag, 15. Januar 2018 führte von Gösselsdorf über Buchhalm, um den Kolm, nach Eberndorf und zurück nach Gösselsdorf. Streckenlänge: ca. 11 Km, Gehzeit: 02:20, Höhenmeter: 78

 

Bild: 

Montagswanderung am 08.01.2018

Die erste "Montagswanderung" im Jahr 2018 führte von Unterburg, am Nordufer des Klopeiner See entlang über Seelach nach Stein im Jauntal. Zurück ging es über Weitendorf, Kleinsee, Südufer-Promenade, Unterburg. 

Wanderstrecke: 12 km
Gehzeit: 02:45, 

Bild: 

Draubrücke

Die Brücke über den Völkermarkter Stausee.

Bilder  

Da Rucksack

Da Rucksack

An Rucksåck hast gekåft, an neian,

mit Trågkomfort, ån ganz ån teiern.

Mit Bandlan, Schlauf’n un viel Fachl,

fürn Regn noch a Überdachl.

Da Ålte, der zerschlissne Binckl,

hängt traurig jetzt im Åbstellwinkl.

Doch is der Neie scho als låra,

vor lauter Trågkomfort viel schwårer,

er fasst und schluckt, es is a Wunder,

zur Gänze den alpinen Plunder.

Sogår an Hüftgurt noch, zwa Peitl,

für’s Hartgelt und für’n Taschnfeitl.

Für Wäsch‘ und Jausn, akkurat

genau zum Schlichtn, separat

stopfst eine noch zur Dosn Bier

Enertschiegetränk vom roten Stier.

Trotzdem, es wåchsen eam net Flügl,

Du zachst ean selber über’n Hügl.

Für die Schiturn dånn zur Winterszeit,

mei Liaba! da gibts erst a Freid!

Pieps und Schaufel, Sondn, Felle,

a die Daunenjåckn hast zur Stelle.

Pickl, Eis‘n vielleicht noch å Seil,

einegehn tuats alleweil.

Dei blaues Wunder båld dalebst,

wenn ihn jetzt amål „aufe“ hebst.

So breit, so hoch als wie å Kist’n,

fåst gehst so liaba auf die Pist’n.

Das darf net sein, das is z’vül,

drum påckst wieda ausse, mit Gefühl,

den Fotoapparat mit Zoom und Tasch’n,

Reservefell, die zweite Flasch’n,

Verbandszeug und die Biwaksackl,

das gibst Deim Freind, dem fest’n Lackl,

statt Speck und Würscht hast Müsliriegl,

scho‘ is er klåner, schau in Spiegl.

Sonst nimmst halt wie im Himalaya,

an Träger, åber die san teia.

Bei uns då wirst a kaum ån find’n,

doch schadet nit, a bisserl schind’n.

Fråg nur den Herrgott, der wird såg’n:

Dei Binckerle muast selba trågn.

Frei nach „Manke“!

 

Liebe Wanderfreunde, wir würden uns über eine "Rückmeldung" auf der Feedback-Seite freuen.

Doktor Wald

„Doktor Wald“

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,

mich unverstanden fühle oder alt,

und mich die holden Musen nicht liebkosen,

dann konsultiere ich den Doktor Wald.

 

Er ist mein Augenarzt und Psychiater,

mein Orthopäde und mein Internist.

Er hilft mir sicher über jeden Kater,

ob er von Kummer oder Cognac ist.

 

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,

doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.

Und kaum umfängt mich angenehme Stille,

raunt er mir zu: "Nun atme mal tief ein!"

 

Ist seine Praxis oft auch überlaufen,

in seiner Obhut läuft man sich gesund.

Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,

sind morgen ohne klinischen Befund.

 

Er bringt uns immer wieder auf die Beine,

das Seelische ins Gleichgewicht,

verhindert Fettansatz und Gallensteine.

nur - Hausbesuche macht er leider nicht.

 

Der Verfasser, Förster Helmut Dagenbach,

arbeitete von 1956 bis 1992 als technischer

Leiter des Arbeitsbereichs Forstpflanzen-

züchtung an der Forstlichen Versuchs- und

Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).