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Dolomitenfahrt 2017

Dolomitenfahrt 2017 des Wanderbund Gösselsdorfersee.

Seit mehreren Jahren schon unternimmt der Wanderbund Gösselsdorfersee Wanderfahrten in die Dolomiten. In diesem Jahr war das Ziel: die „Vajolett-Türme“ im Gebiet des „Rosengarten-Massiv“.
Am ersten Tag der Reise war jedoch nicht der Schwerpunkt „Wandern“ sondern „Kultur“. Auf dem Weg durch Südtirol wurde Station in Brixen – dem heutigen Bressanone – gemacht. Brixen hat einen direkten Bezug zu Gösselsdorf. Mit der Urkunde, in der das Dorf Gösselsdorf erstmals erwähnt wird, wurden von Wezela, einer Tochter der Hildegard von Stein, ihrem Bruder Albuin 5 Hörige aus Gösselsdorf im Tausch mit Grundbesitz in Aschau im Chiemgau (Bayern) überlassen. Albuin war um die 1. Jahrtausend-Wende Bischof von Brixen. Er starb im Jahr 1006. Bei der Stadt- u. Dombesichtigung, die von Dr. Heinrich Lanz in hervorragender Weise durchgeführt wurde, erfuhren die Teilnehmer interessantes über die Stadt- und Domgeschichte. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast ging die Fahrt weiter über Bozen zum Kalterer See und zum nächsten Zielort Auer - heute Ora – im südlichen Teil von Südtirol. Das Hotel „Goldenhof“ in Auer war das Nachtquartier.
Am zweiten Tag der Reise war der Schwerpunkt „Wandern“. Zunächst ging die Fahrt von Auer aus durch das Fleimstal (Val di Fiemme) in das Fassatal (Val di Fassa) nach Vigo di Fassa. Mittels der Gondelbahn war der Höhenunterschied zwischen Vigo di Fassa und dem Rifugio Ciampedié auf 2000 m schnell und bequem überwunden. Hier beginnt der Wanderweg zur Preuß- und Vajoletthütte auf 2243 m ü. NN.
Zunächst geht es auf dem mit „540“ bezeichneten Weg Richtung Gardecciahütte. Immer wieder öffnet sich im lichten Zirbenwald der Blick auf die grandiosen Felswände der Gran Cront mit dem Torre Gardeccia und der Pale di Mesi zur Rechten und den Ostwänden des Rosengartens zur Linken. Kurz vor der Gardecciahütte steigt nach links ein Steig in die Felsen des Rosengartens auf, der zur Rosengartenhütte (ehemals Kölnerhütte) auf der Westseite den Rosengarten führt. Die Gardecciahütte auf 1950 m steht unter der mächtigen Ostwand der Rosengartenspitze (2979 m) und läd zum Verweilen ein. Der Wanderweg, nun mit „546“ bezeichnet , wird etwas steiler und führt durch felsiges Gelände, entlang am Sojalbach, der in kleinen Kaskaden vom Grasleitenpass herunter stürzt. Da öffnet sich in der Schluchtenge plötzlich ein freier, heller Spalt und zwischen den hohen, wuchtigen Mauern von Rosengartenspitze und Hauptturm steht wie eine Felsnadel der Winklerturm. Diese schlanke Spitze ist das natürliche Denkmal an den nur 1,58 m großen Münchner Georg Winkler, der diesen schlanken Turm als Siebzehnjähriger am 17. September 1887 im tollkühnen Alleingang als erster bestieg. Zwei Jahre später wurde er in den Walliser Alpen von einer Lawine in den Tod gerissen. Schon von Weiten ist die Preußhütte, die wie ein Adlernest über dem Fels steht zu erkennen. Hat man das Plateau, auf dem die Preuß- und Vajoletthütte errichtet sind, erreicht, steht man in einer Arena, umgeben von Felstürmen, die ihres Gleichen sucht. Links die Rosengartenspitze (2979 m), der Winklerturm (2800 m), die Vajoletttürme mit Delagoturm (2790 m), Stablerturm (2805 m) Nordturm (2810 m) und Hauptturm (2821 m). Nach Norden hin steigt der Weg durch das obere Violett-Tal zum Grasleitenpass (2599 m) an und rechts ist die Cima Scalieret mit ihren 2887 m dominant.
Die Rosengartengruppe leitet ihren Namen von der Sage des Zwergenkönig Laurin ab. Das „Gartl“ (hochdeutsch: Kleiner Garten) ist ein Platz oberhalb der Vajoletthütte. Es war der Rosengarten des Laurin. Er war ein listiger, ränkeschmiedender Herrscher, der seine Macht auf Zaubermittel gründete und dem „manig cleiner zwerg“ untertan war. Er begehrte die schöne Similde aus der Steiermark, entführte sie und brachte sie in sein Reich. Sie lies sich jedoch nicht von Macht und Reichtum blenden und wollte von Laurin nichts wissen. Simildes Bruder Dietleib und der stärkste der Helden, Dietrich von Bern, zusammen mit einigen „tegen lobesan“ befreiten nach harten Kämpfen die Gefangene, verschleppten König Laurin nach Bern und sperrten ihn in einen Käfig. So verfiel und versteinerte dessen Rosengarten.
Für den Rückweg zur Bergstation der Gondelbahn nehmen wir den gleichen Weg und genießen die herrlichen Ausblicke auf den grandiosen Teil der Dolomiten.
Über den Karerpass mit Ausblick auf die Westseite des Rosengartenmassivs, Bozen, Brixen, Bruneck, durch das Puster- und Drautal ging es zurück nach Gösselsdorf.
Ideengeberin zu dieser Veranstaltung war Berg- u. Wanderfreundin Ingrid. Für die Fahrt und Hotelunterbringung zeichnet die Firma Sienčnik, Eberndorf, verantwortlich.

Bilder:   

Wir begrüßen als neue Mitglieder

Wir begrüßen als neue Mitglieder:

Regine Hus aus Sittersdorf
Martin Hus aus Sittersdorf
Josefine Jammer aus Untersammelsdorf
Rudolf Jammer aus Untersammelsdorf

Herzlich Willkommen.

Werde auch "Du" Mitglied im Wanderbund Gösselsdorfersee

Wanderung am 23.7.2017 von der Glockenhütte zur Grundalm

Liebe Berg- u. Wanderfreunde.

Zur Wanderung am 23. Juli 2017 treffen wir uns um 07:00 Uhr in Gösselsdorf, Bauernmarkt; Fahrgemeinschaften. 
Wir fahren über die Nockalmstraße zur Glockenhütte (2027 m) an der Nockalmstraße (Mautpflichtig). Von dort wandern wir über den Klomnock (2331 m) - Mallnock (2226 m) - "Roten Burg" und Oswalder Bock-Sattel (1958 m) zur Kleinkirchheimer Wolitzen-Alm (1777 m) und zur Grundalm (1688 m). 

Höhendifferenz: ca: 500 Hm
Gehzeit: ca 5 Stunden
Anspruchsvolle Bergwanderung, Kondition u. Ausdauer erforderlich.
Bitte die "Allgemeinen Hinweise" unter "Infos" beachten.

Von Zell-Oberwinkel zum Hainschsattel

Von Zell-Oberwinkel durch den Hainschgraben zum Hainsch-Sattel

Idealer Ausgangpunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz bei der ehemaligen Volksschule in Zell-Oberwinkel.
Zunächst geht der Weg auf asphaltierter Straße bergab bis zur Einmündung des Hainschbaches in die Ribnitza. Eine Fischtreppe erleichtert den Forellen und Äschen den Aufstieg in ihre Laichgewässer. Mit einer Schautafel wird auf die wirtschaftliche Bedeutsamkeit des Hainschgrabens hingewiesen. Waren doch etwa einhundert Mühlen in diesem Graben angesiedelt. Auf einem breiten Fahrweg wandert man in südliche Richtung. Unmittelbar nach einem Wohngebäude zweigt der Weg, der mit „650“ markiert ist, nach links ab. Nun beginnt die Wanderung entlang eines wild tosenden Baches. Mal auf gleicher Höhe mit dem Gewässer, mal hoch darüber. Mehrmals wird der Bach mittels Holzbrücken überquert. Nach etwa einer Stunde Wanderung auf leicht ansteigenden Weg und durch schattigen Laubwald, erreicht man eine Schaumühle mit der die Technik einer Mahlmühle demonstriert wird. Nach einer weiteren halben Stunde Gehzeit wird eine Weggabelung erreicht. Nach rechts führt der Weg zum „Hainschbauer“ und zurück nach Zell-Oberwinkel. Der Weg nach links führt tiefer in den Hainschgraben hinein. Auf dem Wegweiser ist die Zeit für den Weg zum Hainsch-Sattel mit 2 Stunden angegeben. Dieses Zeitmaß ist sehr kurz bemessen, sollte man sich doch viel Zeit nehmen um die Schönheiten die die Natur hier bietet auch zu genießen. Zur Linken ragen die Felswände des Hainschturmes (Kladivo, 2092 m), des Hüttenberges (Kofce gora, 1968 m) und des Hochturmes (Veliki vrh, 2066 m) in die Höhe. Wenn man Glück hat, kann man Gämsen in den Schuttkegeln dieser steinernen Monumente beobachten. Längst ist der Wanderweg steiler und mühsamer geworden. An der Baumgrenze angekommen weist ein Wegweiser nach rechts auf den Weg zur Loibler Baba (Košutica, 1969 m) hin. Wir benützen aber den Weg nach links, der von nun an mit „651“ gekennzeichnet ist. Durch Geröll aber gut markiert geht der Weg steil bergauf, quert ein Schuttfeld und schlängelt sich dann durch Latschenkiefern hinauf bis zum Sattel zwischen Hochturm (Veliki vrh, 2066 m) und Loibler Baba (Košutica, 1969 m) auf 1701 m. Hier an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Slowenien endet unsere Wanderung. Unentwegte haben von hier aus die Möglichkeit den Gipfel des Hochturm (Veliki vrh, 2066 m) über einen Klettersteig zu bezwingen, oder über die Loibler Baba (Košutica, 1969 m) und den Weg mit der Markierung „650“ wieder in den Hainschgraben abzusteigen. In beiden Fällen ist alpine Erfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Der Abstieg über den Aufstiegsweg dürfte aber zur Genuss-Wanderung werden.

Gehzeit: ca. 5 Stunden
Höhendifferenz: ca. 950 Hm
Karte: Freytag & Berndt, WK 238

Bilder:   

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