Da Rucksack

Da Rucksack

An Rucksåck hast gekåft, an neian,
mit Trågkomfort, ån ganz ån teiern.
Mit Bandlan, Schlauf’n un viel Fachl,
fürn Regn noch a Überdachl.

Da Ålte, der zerschlissne Binckl,
hängt traurig jetzt im Åbstellwinkl.

Doch is der Neie scho als låra,
vor lauter Trågkomfort viel schwårer.

Er fasst und schluckt, es is a Wunder,
zur Gänze den alpinen Plunder,
sogår an Hüftgurt noch, zwa Peitl,
für’s Hartgelt und für’n Taschnfeitl.


Für Wäsch‘ und Jausn, akkurat
genau zum Schlichtn, separat
stopfst eine noch zur Dosn Bier
Enertschiegetränk vom roten Stier.

Trotzdem, es wåchsen eam net Flügl,
Du zachst ean selber über’n Hügl.

Für die Schiturn dånn zur Winterszeit,
mei Liaba! da gibts erst a Freid!

Pieps und Schaufel, Sondn, Felle,
a die Daunenjåckn hast zur Stelle.
Pickl, Eis‘n vielleicht noch å Seil,
einegehn tuats alleweil.


Dei blaues Wunder båld dalebst,
wenn ihn jetzt amål „aufe“ hebst.
So breit, so hoch als wie å Kist’n,
fåst gehst so liaba auf die Pist’n.

Das darf net sein, das is z’vül,
drum påckst wieda ausse, mit Gefühl,

den Fotoapparat mit Zoom und Tasch’n,
Reservefell, die zweite Flasch’n,

Verbandszeug und die Biwaksackl,
das gibst Deim Freind, dem fest’n Lackl,
statt Speck und Würscht hast Müsliriegl,
scho‘ is er klåner, schau in Spiegl.


Sonst nimmst halt wie im Himalaya,
an Träger, åber die san teia.
Bei uns då wirst a kaum ån find’n,
doch schadet nit, a bisserl schind’n.

Fråg nur den Herrgott, der wird såg’n:
Dei Binckerle muast selba trågn.

Frei nach „Manke“!

Liebe Wanderfreunde, wir würden uns über eine "Rückmeldung" auf der Feedback-Seite freuen.

Zu den verlassenen Dörfern im Kanaltal

Zu den verlassenen Dörfern im Kanaltal.

Seit dem Erdbeben im Jahr 1976 bestehen die Dörfer Mogessa di Qua, Mogessa di La und Stavoli überwiegend aus Ruinen. Diese ehemaligen Bauerndörfer im Kanaltal in den Karnischen Alpen sind nur über alte Maultierpfade zu erreichen. Bei dieser Wanderung ist man auf Selbstverpflegung angewiesen. In allen drei Orten gibt es Brunnen an denen man Trinkwasservorräte auffüllen kann.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Abtei „Sankt Gallo“ in Moggio di Sopra, ein Ortsteil von Moggio Udinese. Unmittelbar nach Überquerung der „Hauptstraße“ biegt man nach links ab und wandert noch innerhalb des Ortes bergab. Bei den letzten Häusern beginnt der Anstieg zu den verlassenen Dörfern. Zunächst ist der Weg noch asphaltiert, geht aber weiter oben in einen steilen, schmalen Pfad über bei dem noch die Reste des gepflasterten Maultierpfades zu erkennen sind. Tief unten ist das tosen des Rio di Palis-Baches zu hören, der die Wanderer bis Mogessa di Qua begleitet. Nach einer guten dreiviertel Stunde Anstieg wird auf einem Bergrücken eine Kapelle erreicht. Von nun an führt der Weg entlang der Vorberge der Karnischen Alpen, über zahlreiche Schluchten und Gräben. Am Wegesrand sind immer wieder Kreuze zu finden, die auf eine Nutzung als Pilgerweg hindeuten. Nach etwa 1 ½ Stunden ist das erste Ziel, Mogessa di Qua erreicht. Der Ortsname bedeutet so viel wie „Klein Mossach diesseits“. In den auf engsten Raum sehenden Bauernhäusern lebten bis zum verheerenden Erdbeben etwa 200 Personen. Die Häuser sind von der Grundfläche sehr klein aber bis zu 4 Stockwerke hoch. Einige der Häuser wurden von den Nachfahren der Vorbesitzer restauriert und als Ferienwohnungen genutzt; in absoluter Ruhe. Ähnlich ist die Situation im Nachbarort Mogessa di La, „Klein Mossach jenseits“ den man nach einer weiteren halben Stunde wandern erreicht. Dort befindet sich die Kirche der beiden Orte.
Um zu dem dritten zerstörten Dorf – Stavoli – zu gelangen, geht der Weg zunächst einmal steil hinab in die Schlucht des Molin-Baches (Mühlbach). In dieser Schlucht befanden sich eine Mühle und eine Brücke, die bei dem Erdbeben zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden. So sind die Wanderer gezwungen sich einen eigenen „Weg“ durch den Bach zu suchen. Der anschließende Anstieg nach Stavoli fordert nochmal alle Kräfte. Hier bietet sich das gleiche Bild wie in den beiden vorherigen Dörfern; enge Gässchen zwischen den Ruinen.
Für den Abstieg - entlang des Mühlbaches - nach Moggio di Sopra darf man 1 ½ Stunden einrechnen.

Die rund 6 stündige Rundwanderung über alte Kulturwege gilt als eine der „schönsten und außergewöhnlichsten Tageswanderungen“ in Friaul.
Wegstrecke: ca. 12 Km
Höhenmeter: 718

Bilder:   

Wir begrüßen als neues Mitglied

Wir begrüßen als neues Mitglied:

Irmgard Reinitzhuber aus Klagenfurt,

Herzlich willkommen!

Werde auch Du Mitglied in Deinem Heimatverein.

Wanderbund Gösselsdorfersee wandert in Osttirol

Wanderbund Gösselsdorfersee wandert in Osttirol.

Die Wanderfahrt des Wanderbund Gösselsdorfersee am 7. u. 8. Juli 2018 führte nach Osttirol. Stationen waren die Basilika in Maria Luggau, das Leistungszentrum für Langlauf und Biathlon in Obertilliach, die Marktgemeinde Sillian und eine Wanderung über den Golzentipp (2317 m) in den Gailtaler Alpen.
Der moderne Reisebus des Eberndorfer Reiseunternehmens Siencnik brachte 34 Wanderer durch das Lesachtal nach Maria Luggau. Die Besichtigung der Wallfahrtskirche, ein Besuch im Brotmuseum und eine Kurzwanderung über den Mühlenweg standen an. Nach ausgiebiger Mittagsrast wurde das Leistungszentrum für Langlauf und Biathlon in Obertilliach besichtigt. Der Geschäftsführer der Sportanlage gab eine Kurzeinweisung in die Aufgaben und Funktion des Leistungszentrums. Einige Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, mit den Waffen der Biathleten auf die in 50 Meter Entfernung befindlichen Ziele zu schießen. Keine leichte Aufgabe. Der Abend und die Nacht wurden in einem 4-Sterne-Hotel in Sillian verbracht.
Die Wanderung tags darauf begann mit einer Gondelfahrt von Obertilliach hinauf zur Conny-Alm auf 2050 Meter. Der Gipfel des Golzentipp auf 2317 Meter wurde nach ca. 1 ½ Stunden wandern über mäßig steilen Anstieg erreicht. Einer der Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen und wanderte von Obertilliach (1450 m) über den Gipfel des Golzentipp (2317 m) zur Conny-Alm (2050 m) und zurück nach Obertilliach. Vom Gipfel des Golzentipp bietet sich ein ausgezeichneter Blick zu den Julischen u. Karnischen Alpen im Süden und über die Lienzer Dolomiten und Villgratener Berge bis hin zu den Hohen Tauern im Norden.
Ein Teil der Wandergruppe bevorzugte für den Abstieg den Wanderweg, der über eine Almwiese, den Bukelin (2057 m) und den Gripp (1952 m) zum Busparkplatz führt.
Einen zünftigen Abschluss der Wanderung bereiteten die Obertilliacher Musikanten, die beim Kirchtag aufspielten.

Bilder:   

Vom Schaida-Sattel zur Eisenkappler Hütte

Vom Schaida-Sattel zur Eisenkappler Hütte

Die Verbindungsstraße von Ebriach, nahe dem Kurort Bad Eisenkappel-Vellach, nach Zell-Pfarre führt über den Schaida-Sattel (1068 m ü. NN). Direkt auf dem Scheitelpunkt des Sat­tels befindet sich ein kleiner Parkplatz von dem aus sich ein herrlicher Blick in die schroffen Nordabstürze der Koschuta und in das Hochtal von Zell-Pfarre bietet.

Vom Schaida-Sattel aus führen Wanderwege nach Westen in das Hochtal von Zell-Pfarre und zum Freibachstausee und in die Koschuta zum Koschuta Haus, nach Norden über den Simon-Rieger-Steig zum Gipfel des Hochobir (2139 m) und in Richtung Osten zur Eisenkappler Hütte. Die auf 1553 m ü. NN gelegene Hütte ist das Ziel dieser Wanderung.

Etwa 50 Meter unterhalb des Sattels, auf Ebriacher Seite, zweigt der markierte, schmale Steig von der Straße ab. Im steten auf und ab windet sich der Weg an den Südabhängen des mächtigen Hochobir entlang. Mal ist es ein kaum erkennbarer Steig, mal eine breite Forststraße. Über Schotterhalden und durch schattigen Wald gelangt man zu einem Wegkreuz, das an einen Unglücksfall vor langer Zeit erinnert. An manchen Stellen wird der Blick nach Süden frei und die mächtigen Felsbastionen der Steiner Alpen präsentieren sich in voller Pracht. Auf einer Almwiese zeigt der Wegweiser nach Norden und ein leichter Anstieg bis zu einer asphaltierten Straße beginnt. Dieser Straße folgen wir auf etwa 300 Meter und folgen dann dem schmalen Steig mäßig steil bergan. Einmal noch wird eine Forststraße überquert und weiter führt der Steig bergauf bis zu einer weiteren Forststraße. Dort halten wir uns rechts und werden nach wenigen Metern durch einen Wegweiser aufgefordert, den Weg nach links über eine Almwiese zu nehmen. Schon nach wenigen Schritten ist die Eisenkappler Hütte zu sehen. Auf der Sonnenterrasse kann der herrliche Anblick der Steiner Alpen genossen werden.

Für den Rückweg nehmen wir den gleichen Weg wie für den Aufstieg. Als Alternative für den Rückweg bietet sich der Aufstieg auf den Hochobir (2139 m, Hütte – Gipfel ca. 1½ Stunden) und von dort der Abstieg über den Simon-Rieger-Steig zum Schaida-Sattel an.

Gehzeit (Schaida-Sattel – Hütte):   3 - 3½ Stunden
Höhendifferenz:                             485 Hm
Karte:                                           Freytag&Berndt, WK 238

Bilder: 

(c) Wanderbund Gösselsdorf Impressum