Wir begrüßen neue Mitglieder

Wir begrüßen als neue Mitglieder:

Helene Jernej aus Obernarrach u.
Hans Neibersch aus Oberburg.

Herzlich Willkommen!

Werde auch Du Mitglied in Deinem Heimat-Wanderverein.

4-Kirchen-Wanderung 2018

Vier-Kirchen-Wanderung am 8. April 2018

Der Wanderbund Gösselsdorfersee veranstaltet jedes Jahr am Sonntag nach Ostern (Klein-Ostersonntag) die Vier-Kirchen-Wanderung. Dieses Jahr hat sie am 8. April 2018 stattgefunden.
Nach einer Kurzandacht in der Kirche St. Antonius und St. Lambertus in Gösseldorf, die durch Pfarrer Janez Tratar stimmungsvoll geleitet wurde starteten die 87 Wanderer auf die 21 Kilometer lange Wanderstrecke. Über insgesamt ca. 900 Höhenmeter führt der Weg von der Kirche in Gösselsdorf zur Kirche St. Andrä über dem Dorf Altendorf, hinauf zur Kirche St. Simon auf 1059 m und dann zur Wallfahrtskirche St. Hemma auf dem Hemmaberg. Diese vier Kirchen sind an diesem Tag geöffnet und laden zum verweilen und besinnen ein. Vom Hemmaberg führt der Weiterweg hinunter in die Ortschaft Unterbergen und von dort entlang dem Suha-Bach zurück nach Gösselsdorf.
An zwei Labestationen können sich die Wanderer stärken.
Als an der Anzahl Wanderer stärkste Gruppe hat sich die Alpenvereinsortsgruppe Völkermarkt-Bleiburg an der Wanderung beteiligt und erhielt dafür einen Gutschein für Getränke und Fleisch für eine Grillparty.
Wandergruppen aus Bad St. Leonhard im Lavanttal, von den Naturfreunden aus Kühnsdorf, vom Alpenverein Völkermarkt-Bleiburg, aus Gösselsdorf und sogar aus Deutschland haben die anspruchsvolle Wanderung bewältigt.

Bilder:  

Neuer Vorstand beim Wanderbund Gösselsdorfersee

Neuer Vorstand beim Wanderbund Gösselsdorfersee. 

Bei der Jahreshauptversammlung des Wanderbund Gösselsdorfersee am 11. März 2018 konnte Obmann Alfred Piskernik neben zahlreichen Mitgliedern den Bürgermeister der Marktgemeinde Eberndorf, Gottfried Wedenig, den Obmann der Dorfgemeinschaft Gösselsdorf, Charly Plautz, den Obmann des Eisschützenvereins Gösselsdorf, Josef Schleschitz und das Vorstandsmitglied des Touristenverein Eberndorf, Manfred Hirn, begrüßen.
In seiner Ansprache hob der Obmann besonders die erfreuliche Mitgliederentwicklung im vergangenen Jahr hervor und dankte Ingrid Kabardin für Ihren Einsatz bei der Mitgliederwerbung. Einen Dank richtete er auch an Andrea Messner u. Josef Kuchling, die für viele Jahre dem Verein als Kassenwartin bzw. Mitglied der Kontrolle zur Verfügung standen. Seinem Stellvertreter als Obmann, Franz Koraschnik, überreichte er, anlässlich seines 70. Geburtag einen Geschenkkorb.
Bürgermeister Gottfried Wedenig bedankte sich bei der Vereinsführung und dem Verein für die geleistete Arbeit und spendete dem Verein einen erheblichen Betrag.
Der Bericht der stv. Kassenwartin, Gerlinde Strauß, zeigte eine positive Bilanz. Der Bericht der Kassenprüfer wurden durch Charly Plautz vorgetragen, der eine ordnungsgemäße und makellose Kassenführung bescheinigte. Seinem Antrag, die Kassenwarte und den Vereinsvorstand zu entlasten wurde einstimmig stattgegeben.
Der Wanderwart Hartmut Passauer berichtete über die Wanderungen im abgelaufenen Wanderjahr und gab einen Ausblick zu den Veranstaltungen im Jahr 2018.
Die Vorbereitungen für die 4-Kirchen-Wanderung 2018 am 8. April 2018 sind im vollen Gang. Für die Ausflugsfahrt am 7./8. Juli 2018 nach Obertilliach im Lesachtal, mit Besuch der Wallfahrtskirche Maria Luggau und eine Wanderung auf den Golzentipp können sich Interessenten noch anmelden.
Neuwahlen wurden turnusgemäß durchgeführt. Der bisherige Vorstand, mit Ausnahme des Kassier und einem Mitglied der Kontrolle, hat sich wieder zur Verfügung gestellt. Die vorgeschlagenen Mitglieder wurden einstimmig gewählt.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Obmann: Alfred Piskernik
Obmann-Stellvertreter: Franz Koraschnik
Schriftführerin: Ilse Sdovc-Piskernik
Schriftführer-Stellvertreter: Sigfried Uran
Kassierin: Gerlinde Strauß (neu)
Kassier-Stellvertreter: Silvia Uran
Kontrolle: Charly Plautz, Josef Schleschitz (neu)
Wanderwart: Hartmut Passauer
Wanderwart-Stellvertreter: Ingrid Kabardin (neu)

Bilder: 

Montagswanderung am 19.02.2018

Die Wanderung am Montag den 19. Februar 2018 führte von Gösselsdorf über Weinberg-Ost und Proboj zurück nach Gösselsdorf. 
Zum Beginn der Wanderung war eine kurze Strecke im Tiefschnee zu bewältigen. Als aber dann der bestens geräumte Rad- u. Fußweg zwischen Gösselsdorf und Sittersdorf erreicht war ging's flott dahin. Der Anstieg bei der Ortschaft Weinberg-Ost hinauf zum Gehöft Urch und weiter zu einem verlassenen Bauernhof brachte den Kreislauf ordentlich in Schwung. Am gegenüberliegenden Hang - über der Bundesstraße 82 - waren die Schäden, die der Sturm im Dezember 2017 verursacht hat, noch deutlich sichtbar. Wegen der Schneelage musste die gesamte Strecke auf asphaltierten Wegen zurückgelegt werden. Nach ca. 10 km Wegstrecke, 155 Höhenmetern und 2 1/4 Stunden Gehzeit wurde Gösselsdorf wieder erreicht. Zum Abschluß der Wanderung waren alle Teilnehmer von Wanderfreund Hans anläßlich seines Geburtstages zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Herzlichen Dank an Hans.

Bilder: 

Was ist Wandern ?

Wandern - was ist das eigentlich? Der Versuch einer Definition

von  Sven Giersig

“Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.” Dieses Bonmot des Allgäuer Schriftstellers und begeisterten Wanderers Josef Hofmiller trifft den Kern der inzwischen wieder auflebenden Wanderbegeisterung. Auf gesunde Weise wird die sportliche Leistungsfähigkeit der Beine beziehungsweise des ganzen Körpers trainiert, und gleichzeitig vermittelt das Unterwegssein und das Naturerleben ein einmaliges Gefühl von Entspannung und Erhabenheit.

Jetzt stellt sich aber die Frage: wann stellt sich diese Gefühl denn ein? Was ist denn eigentlich Wandern? Denn natürlich ist nicht jede Form der Fortbewegung zu Fuß auch gleich Wandern. Zuerst einmal kann man zu einem bestimmten Zweck wandern, wie es heute noch die Zimmerleute auf der Walz tun. Im Allgemeinen meinen wir mit Wandern aber eine gehende Fortbewegung als Selbstzweck. Also Wandern um den Wanderns willen.

Allerdings haben auch ein sonntäglicher Stadtbummel oder ein Spaziergang keinen anderen Zweck als das Gehen an sich. Ist also jeder Spaziergänger gleich ein Wanderer? Wohl kaum! Das sagt einem ja schon das Bauchgefühl. Eine repräsentative Befragung durch den Deutschen Wanderverband, was denn nun unter dem Begriff “Wandern” gemeinhin verstanden wird, kommt zu folgender Definition: Wandern ist Gehen in der Landschaft. Es ist eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anforderung, die das mentale und physische Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung ist demnach auch: eine Dauer von mehr als einer Stunde auf Basis entsprechender Planung. Dabei nutzt der Wanderer eine spezifische Infrastruktur und eine angepasste Ausrüstung.

Die körperliche Herausforderung, der sich der Wanderer stellt, kann dabei ganz erheblich sein! Einen besonderen Hype erlebt gerade das  Fernwandern, das neumodisch als Thru-Hiking bezeichnet wird. Durch die Bücher von Bill Bryson und Cheryl Strayed sowie die Verfilmung von “Wild - Der Große Trip” sind die großen us-amerikanischen Trails gerade besonders in Mode. Und auch der Jakobsweg, der ja bekanntlich immer vor der eigenen Haustür beginnt, hat durch diverse Bücher einen riesigen Zuwachs an Pilgern und Wanderern erlebt.

Pilgern ist überhaupt wohl die ursprünglichste Form des Wanderns, die auch den Gedanken Hofmillers an die Seele in das Zentrum des Wandererlebnisses rückt. Aber auch für weniger religiös motivierte Menschen gibt es eine Erklärung, warum Wandern so unheimlich wohltuend wirkt: das Erleben des Flow, also eines absoluten Aufgehens in einer Tätigkeit, kann sich bei ausreichend langen Wanderungen einstellen. Psychologen, die diesen Zustand erforscht haben, beschreiben Flow als Zustand eines beglückenden Tätigkeitsrausches bis hin zu ekstatischer Trance. Das sollte doch motivieren, das Wandern einmal zu versuchen!

Das Können ist des Dürfens Maß -- Paul Preuß

Letztlich ist es dann also egal, ob man bergwandert, bergsteigt, Nordic Walking betreibt oder sich auf Pilgerschaft begibt. Bei allen feinen Nuancen und wohldefinierten Unterschieden in der Ausgestaltung der Wanderschaft, stehen die eigene Motivation und das sich einstellende Wohlbefinden im Mittelpunkt. Dafür ist es wichtig, dass die Anforderungen zu der körperlicher und mentalen Leistungsfähigkeit der Wanderer passen und man sich weder unter- noch überfordert. "Das Können ist des Dürfens Maß", so lautet die bergsteigerische Grundregel Paul Preuß'. Dann stellt sich schnell der Spaß am Wandern ein und vielleicht auch das Flow-Erlebnis.

Nicht zuletzt macht auch die Geselligkeit und die Gemeinschaft unter den Wanderern den besonderen Reiz aus. Das gemeinsame Unterwegs sein in der Natur wie auch das Einkehren in der Herberge. Geteiltes Leid und gemeinsame Freud am Ende einer Etappe. Wind und Wetter getrotzt zu haben und schließlich das vorher gesteckte Ziel zusammen erreicht zu haben.

Wo ist also ein guter Ort zum Wandern? Hier! Und die beste Zeit? Jetzt!

(c) Wanderbund Gösselsdorf Impressum