Vom Schaida-Sattel zur Eisenkappler Hütte

Vom Schaida-Sattel zur Eisenkappler Hütte

Die Verbindungsstraße von Ebriach, nahe dem Kurort Bad Eisenkappel-Vellach, nach Zell-Pfarre führt über den Schaida-Sattel (1068 m ü. NN). Direkt auf dem Scheitelpunkt des Sat­tels befindet sich ein kleiner Parkplatz von dem aus sich ein herrlicher Blick in die schroffen Nordabstürze der Koschuta und in das Hochtal von Zell-Pfarre bietet.

Vom Schaida-Sattel aus führen Wanderwege nach Westen in das Hochtal von Zell-Pfarre und zum Freibachstausee und in die Koschuta zum Koschuta Haus, nach Norden über den Simon-Rieger-Steig zum Gipfel des Hochobir (2139 m) und in Richtung Osten zur Eisenkappler Hütte. Die auf 1553 m ü. NN gelegene Hütte ist das Ziel dieser Wanderung.

Etwa 50 Meter unterhalb des Sattels, auf Ebriacher Seite, zweigt der markierte, schmale Steig von der Straße ab. Im steten auf und ab windet sich der Weg an den Südabhängen des mächtigen Hochobir entlang. Mal ist es ein kaum erkennbarer Steig, mal eine breite Forststraße. Über Schotterhalden und durch schattigen Wald gelangt man zu einem Wegkreuz, das an einen Unglücksfall vor langer Zeit erinnert. An manchen Stellen wird der Blick nach Süden frei und die mächtigen Felsbastionen der Steiner Alpen präsentieren sich in voller Pracht. Auf einer Almwiese zeigt der Wegweiser nach Norden und ein leichter Anstieg bis zu einer asphaltierten Straße beginnt. Dieser Straße folgen wir auf etwa 300 Meter und folgen dann dem schmalen Steig mäßig steil bergan. Einmal noch wird eine Forststraße überquert und weiter führt der Steig bergauf bis zu einer weiteren Forststraße. Dort halten wir uns rechts und werden nach wenigen Metern durch einen Wegweiser aufgefordert, den Weg nach links über eine Almwiese zu nehmen. Schon nach wenigen Schritten ist die Eisenkappler Hütte zu sehen. Auf der Sonnenterrasse kann der herrliche Anblick der Steiner Alpen genossen werden.

Für den Rückweg nehmen wir den gleichen Weg wie für den Aufstieg. Als Alternative für den Rückweg bietet sich der Aufstieg auf den Hochobir (2139 m, Hütte – Gipfel ca. 1½ Stunden) und von dort der Abstieg über den Simon-Rieger-Steig zum Schaida-Sattel an.

Gehzeit (Schaida-Sattel – Hütte):   3 - 3½ Stunden
Höhendifferenz:                             485 Hm
Karte:                                           Freytag&Berndt, WK 238

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Wanderung von Diex nach Hochfeistritz

Wanderung von Diex nach Hochfeistritz.

Diese Wanderung beginnt in einer der sonnenreichsten Gemeinden Kärntens – in Diex. Vom Parkplatz in unmittelbarer Nähe der weithin sichtbaren Wehrkirche aus geht es zunächst auf asphaltierter Straße, dem Hinweisschild „Saualpe“ nach leicht bergauf. Schon nach wenigen Schritten wird man mit einem herrlichen Panoramablick über das untere Drautal belohnt. Der Blick schweift vom Ursulaberg im Osten, über das Petzenmassiv und die Koschuta im Süden bis zum Dobratsch und Gerlitzen im Westen. Bei einem Marterl folgen wir dem Weg, der mit der Markierung einer weißen römischen V auf rotem Grund gekennzeichnet ist. Noch immer leicht ansteigend führt der Wanderweg auf einer Forststraße in Richtung Nord-Ost. Auf der Diexer Alpe zweigt der Wanderweg 308 ab, der zur Saualpe führt. Wir wandern weiter auf der Forststraße und orientieren uns an der Markierung „weiße V auf rotem Grund“. Nach etwa 3-stündiger Wanderung wird die Wehrkirche in Hochfeistritz, das Ziel der Wanderung, er­reicht. Die Kirche liegt am stark frequentierten Hemma-Pilgerweg, daher darf auch ein Gast­hof als Labestation nicht fehlen. Nach einer Rast ist die Besichtigung der barockisierten Kir­che empfehlenswert.

Als Rückweg nach Diex wählen wir die Forststraße in südliche Richtung. Nach etwa 4 Kilo­meter trifft unser Weg beim Kontsche-Kreuz auf die Straße von Diex nach Brückl. Wir folgen nach links und zweigen nach wenigen Metern von der asphaltierten Straße ab und folgen der uns bereits bekannten Markierung auf einem Waldweg zurück zum Ausgangspunkt.

Wegstrecke:    ca. 20 Kiolometer
Gehzeit:         ca. 5 ½  Stunden
Höhenmeter:  ca. 840
Karte:            Freytag&Berndt WK 237

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Montagswanderung von Rechberg auf den Rochusberg

Die Wanderung am Montag, 7. Mai 2018, begann in Rechberg beim Feuerwehrhaus. Steil geht's hinauf zur Rochuskapelle. Erschwert wird das Wandern durch umgestürzte Bäume; eine Folge des Sturmtief "Yves" im Dezember 2017. Nach einer kurzen Rast bei der Rochuskapelle folgte man der Straße zur Setzhube und wanderte über eine kleine Anhöhe, vorbei an einem Marterl, hinunter zum Hof Bukovnik. Auf der Straße zurück zum Ausgangspunkt konnte die Muskulatur wieder gelockert werden. 

 

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4-Kirchen-Wanderung 2018

Vier-Kirchen-Wanderung am 8. April 2018

Der Wanderbund Gösselsdorfersee veranstaltet jedes Jahr am Sonntag nach Ostern (Klein-Ostersonntag) die Vier-Kirchen-Wanderung. Dieses Jahr hat sie am 8. April 2018 stattgefunden.
Nach einer Kurzandacht in der Kirche St. Antonius und St. Lambertus in Gösseldorf, die durch Pfarrer Janez Tratar stimmungsvoll geleitet wurde starteten die 87 Wanderer auf die 21 Kilometer lange Wanderstrecke. Über insgesamt ca. 900 Höhenmeter führt der Weg von der Kirche in Gösselsdorf zur Kirche St. Andrä über dem Dorf Altendorf, hinauf zur Kirche St. Simon auf 1059 m und dann zur Wallfahrtskirche St. Hemma auf dem Hemmaberg. Diese vier Kirchen sind an diesem Tag geöffnet und laden zum verweilen und besinnen ein. Vom Hemmaberg führt der Weiterweg hinunter in die Ortschaft Unterbergen und von dort entlang dem Suha-Bach zurück nach Gösselsdorf.
An zwei Labestationen können sich die Wanderer stärken.
Als an der Anzahl Wanderer stärkste Gruppe hat sich die Alpenvereinsortsgruppe Völkermarkt-Bleiburg an der Wanderung beteiligt und erhielt dafür einen Gutschein für Getränke und Fleisch für eine Grillparty.
Wandergruppen aus Bad St. Leonhard im Lavanttal, von den Naturfreunden aus Kühnsdorf, vom Alpenverein Völkermarkt-Bleiburg, aus Gösselsdorf und sogar aus Deutschland haben die anspruchsvolle Wanderung bewältigt.

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Neuer Vorstand beim Wanderbund Gösselsdorfersee

Neuer Vorstand beim Wanderbund Gösselsdorfersee. 

Bei der Jahreshauptversammlung des Wanderbund Gösselsdorfersee am 11. März 2018 konnte Obmann Alfred Piskernik neben zahlreichen Mitgliedern den Bürgermeister der Marktgemeinde Eberndorf, Gottfried Wedenig, den Obmann der Dorfgemeinschaft Gösselsdorf, Charly Plautz, den Obmann des Eisschützenvereins Gösselsdorf, Josef Schleschitz und das Vorstandsmitglied des Touristenverein Eberndorf, Manfred Hirn, begrüßen.
In seiner Ansprache hob der Obmann besonders die erfreuliche Mitgliederentwicklung im vergangenen Jahr hervor und dankte Ingrid Kabardin für Ihren Einsatz bei der Mitgliederwerbung. Einen Dank richtete er auch an Andrea Messner u. Josef Kuchling, die für viele Jahre dem Verein als Kassenwartin bzw. Mitglied der Kontrolle zur Verfügung standen. Seinem Stellvertreter als Obmann, Franz Koraschnik, überreichte er, anlässlich seines 70. Geburtag einen Geschenkkorb.
Bürgermeister Gottfried Wedenig bedankte sich bei der Vereinsführung und dem Verein für die geleistete Arbeit und spendete dem Verein einen erheblichen Betrag.
Der Bericht der stv. Kassenwartin, Gerlinde Strauß, zeigte eine positive Bilanz. Der Bericht der Kassenprüfer wurden durch Charly Plautz vorgetragen, der eine ordnungsgemäße und makellose Kassenführung bescheinigte. Seinem Antrag, die Kassenwarte und den Vereinsvorstand zu entlasten wurde einstimmig stattgegeben.
Der Wanderwart Hartmut Passauer berichtete über die Wanderungen im abgelaufenen Wanderjahr und gab einen Ausblick zu den Veranstaltungen im Jahr 2018.
Die Vorbereitungen für die 4-Kirchen-Wanderung 2018 am 8. April 2018 sind im vollen Gang. Für die Ausflugsfahrt am 7./8. Juli 2018 nach Obertilliach im Lesachtal, mit Besuch der Wallfahrtskirche Maria Luggau und eine Wanderung auf den Golzentipp können sich Interessenten noch anmelden.
Neuwahlen wurden turnusgemäß durchgeführt. Der bisherige Vorstand, mit Ausnahme des Kassier und einem Mitglied der Kontrolle, hat sich wieder zur Verfügung gestellt. Die vorgeschlagenen Mitglieder wurden einstimmig gewählt.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Obmann: Alfred Piskernik
Obmann-Stellvertreter: Franz Koraschnik
Schriftführerin: Ilse Sdovc-Piskernik
Schriftführer-Stellvertreter: Sigfried Uran
Kassierin: Gerlinde Strauß (neu)
Kassier-Stellvertreter: Silvia Uran
Kontrolle: Charly Plautz, Josef Schleschitz (neu)
Wanderwart: Hartmut Passauer
Wanderwart-Stellvertreter: Ingrid Kabardin (neu)

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