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Von der Kirche St. Leonhard auf die Uschowa

Von der Kirche Sankt Leonhard auf die Uschowa.

Im Remscheniggraben, unterhalb des Heiligengeistsattel, steht auf 1334 m ein Kirchlein, das dem Heiligen Leonhard geweiht ist. Haben die Nachbarkirchen Sankt Margarethen auf österreichischer Seite und Sankt Jakob auf slowenischer Seite noch einige wenige Bergbauernhöfe als Kirchensprengel, so ist bei Sankt Leonhard kein einziges Gehöft in unmittelbarer Nähe. Einsam und verlassen steht es in einer malerischen Umgebung.

Nicht immer ist die Kirche mit dem Auto erreichbar, aber am 2. Sonntag im August wird dort Kirchtag gefeiert und die Zufahrtstraße ist geöffnet. An den restlichen Tagen des Jahres bietet sich der Zustieg über den Weg „611“ durch die Kupitzklamm und den Schelesnigsattel an. Das einsam gelegene Gotteshaus ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Gut markiert führt der Weg durch schattigen Wald. Schon nach wenigen Minuten wird eine Forststraße gequert und steigt mäßig steil zum Heiligengeistsattel auf 1432 m an. Weiße Grenzsteine zeigen an, dass hier die Grenze zwischen Österreich und Slowenien verläuft. Der Steig wird nun etwas steiler und führt zu einer Abzweigung bei der ein Wegweiser zu den berühmten Felsentoren und zur weniger bekannten Bärenhöhle Potočka Zijalka zeigt. Wir Wählen den Weg nach Osten zur Bärenhöhle. Diese Höhle wirkt wie ein riesiges, aufgerissenes Maul, daher auch der slowenische Name „Zijalka“, die „Gähnende“. 115 Meter reicht diese geräumige, bis 40 m breite Saalhöhle in den Berg hinein, die den Menschen vor rund 35.000 Jahren als Wohnhöhle oder Jagdstation diente. [1] Hier bietet sich ein Panoramablick auf die Felsburgen der Steiner Alpen und die Karawankenkette. Unmittelbar bei der Höhle beginnt der eigentliche Aufstieg auf die Uschowa. Mit Drahtseilen versichert wird die ausgesetzteste Stelle im Anstieg überwunden. Unter steil aufragenden Felsen vorbei windet sich der Weg über Grasmatten hinauf zum Obel Kamen, dem westlichen Gipfel der Uschowa auf 1883 m. Weiter östlich liegt der höchste Punkt der Uschowa (oder Olševa oder Erlberg), die Govca, mit 1929 m. Die großartige Aussicht von Obel Kamen kann aber durch Nichts ersetzt werden. Wir steigen wieder ab bis zur Abzweigung zu den Felsentoren. Diesen kleinen Umweg gönnen wir uns um ein Meisterwerk der Natur zu besichtigen.

Gehzeit: St. Leonhard – Obel Kamen: 2 Stunden, Ghf Kupitz – Obel Kamen: 4 Stunden, + Abzweig Felsentore – Felsentore u. z.  1 Stunde

Höhendifferenz: St. Leonhard – Obel Kamen:   685 Hm

Höhendifferenz: Ghf Kupitz – Obel Kamen:    1.250 Hm

Karte:                 Freytag&Berndt, WK 238

 

[1] Ingrid Pilz „ Naturparadies Karawanken, SteinerAlpen“, Verlag Styria, Graz, Wien, Köln

Bilder:                    

Wanderung "Verlassene Dörfer im Kanaltal"

Liebe Berg- u. Wanderfreunde,

zur Wanderung bei den "Verlassenen Dörfern" im Kanaltal treffen wir uns am Samstag, 19.8.2017, 07:00 Uhr in Gösselsdorf, Bauernmarkt. Wir fahren mit PKW (Fahrgemeinschaften) nach Moggio im Kanaltal. Dort beginnt die Wanderung zu drei nach dem Erdbeben von 1976 zerstörten und verlassenen Dörfern.

Die Wanderung beginnt bei der Benediktiner-Abtei in Moggio. Nach etwa 1 1/2 Stunden Wanderung wird Mogessa die Quá erreicht, das erste der zerstörten Dörfer. Die Gassen sind teilweise nur 1 m breit. Das Dorf besteht überwiegend aus Ruinen, die nach und nach vom Gestrüpp überwuchert werden. Nach Durchquerung einer tiefen Schlucht erreicht man nach einer weiteren halben Stunde Gehzeit das Dorf Mogessa di la. Dort sind noch fünf Häuser bewohnt. Nach einer weiteren Stunde Wegzeit kommt man nach Stavoli. Auf dem Weg dorthin muss der Fluß Torrente Glagno - ohne Brücke - überwunden werden. Der Weg durch das Tal des Glagno über Campiolo führt zurück zum Ausgangspunkt.

Dieser Wanderweg ist einer der Schönsten in Friaul.

Länge der Wanderung: ca. 15 km.

Höhenunterschiede: 700 m

Gehzeit ca. 5 Stunden

Anforderungen: gutes Schuhwerk, ggf. Regenschutz und Ausdauer. Proviant mitnehmen (während der Wanderung keine Einkehrmöglichkeit), Reisepass mitnehmen.

Bitte die "Allgemeinen Hinweise" unter "Infos" beachten. 

Gruß
Hartmut

Doktor Wald

„Doktor Wald“

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,

mich unverstanden fühle oder alt,

und mich die holden Musen nicht liebkosen,

dann konsultiere ich den Doktor Wald.

 

Er ist mein Augenarzt und Psychiater,

mein Orthopäde und mein Internist.

Er hilft mir sicher über jeden Kater,

ob er von Kummer oder Cognac ist.

 

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,

doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.

Und kaum umfängt mich angenehme Stille,

raunt er mir zu: "Nun atme mal tief ein!"

 

Ist seine Praxis oft auch überlaufen,

in seiner Obhut läuft man sich gesund.

Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,

sind morgen ohne klinischen Befund.

 

Er bringt uns immer wieder auf die Beine,

das Seelische ins Gleichgewicht,

verhindert Fettansatz und Gallensteine.

nur - Hausbesuche macht er leider nicht.

 

Der Verfasser, Förster Helmut Dagenbach,

arbeitete von 1956 bis 1992 als technischer

Leiter des Arbeitsbereichs Forstpflanzen-

züchtung an der Forstlichen Versuchs- und

Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

 

Von der Glockenhütte über den Klomnok zur Grundalm

Von der Glockenhütte (2027 m) über den Klomnock (2331 m) zur Grundalm (1688 m)

Die Nockberge verfügen über eine Unmenge schöner Wanderwege und Gipfel mit wunderbaren Aussichten. Einer dieser Wege mit herrlichem Panorama ist der Weg mit der Markierung „161“ vom Klomnock (2331 m) zum Malnock (2226 m).
Die Wanderung beginnt beim Parkplatz neben der „Glockenhütte“ an der mautpflichtigen Nockalmstraße. Wir nehmen den nicht markierten Weg der uns in die Ostflanke des Klomnock bringt. Mäßig steil geht es über Grasstufen aufwärts. Je nach Jahreszeit verändert sich die Vegetation, deshalb sollte man für diese Wanderung die Zeit Ende Mai bis Anfang Juni wählen. In dieser Zeit ist die Almrauschblüte und die Berghänge leuchten im satten Rot. Nach etwa 1 Stunde Gehzeit und einigen mit Drahtseilen versicherten Stellen des Wanderweges ist der Kammgrat des Klomnock erreicht. In wenigen Minuten steht man unterm Gipfelkreuz. Der Blick ist frei über hunderte Gipfel. In der Ferne die Gletscher der Hohen Tauern und zum greifen nahe der „Falkert“ mit seinen 2308 m. Nun beginnt die Genußwanderung über den Grat zum Mallnock (2226 m). Mit der Tendenz „abwärts“ sind doch immer wieder leichte Gegenanstiege zu bewältigen. Wegen der prachtvollen Aussichten sollte aber keiner dieser kleinen Gipfel ausgespart bleiben. Schon von Weitem ist das Gipfelkreuz des Mallnocks zu erkennen und nach kurzer Zeit steht man auf den zweithöchsten Punkt dieser Wanderung. Die Aussicht ist einfach überwältigend. Für den Abstieg halten wir uns noch an die Wegmarkierung „161“ bis der Weg auf den Nockalm-Rundweg stößt. Diesem folgen wir in Richtung „Rote Burg“, eine auffallende rote Felsgruppe inmitten der grünen Almwiesen. Wer es mag, kann noch einige Höhenmeter zulegen und über den Oswalder Bocksattel auf 1958 m zur „Klein Kirchheimer Wollitzen Alm“ absteigen. Wir wählen den Weg der in Richtung Glockenhütte führt und zweigen schon nach wenigen Schritten nach links zur „Wollitzen Alm“ ab. In einer auch im Hochsommer feuchten Senke treffen wir auf den Weg, der vom Oswalder Bocksattel herunter kommt, mit der Markierung „122“, und folgen diesem bis zur Wollitzen Alm. Die kleine gastliche Hütte auf 1777 m ist bewirtschaftet und ladet zu Rast ein. Nach weiteren 15 Minuten Abstieg ist das Ziel, die Grundalm (1688 m), erreicht. Sie ist leider nicht bewirtschaftet. Doch befindet sich dort ein Museum, das sich mit der Forstwirtschaft und dem Nutzen des Waldes befasst. Ein Themenwanderweg, der Geist und Sinne anregen soll, führt in die unmittelbare Umgebung der Alm.

Gehzeit: 3 - 4 Stunden
Höhendifferenz: 355 Hm
Für Kinder ab dem 12. Lebensjahr wanderbar
Karte: Freytag & Berndt WK 221

Empfohlen wird, vor Beginn der Wanderung ein Fahrzeug bei der Grundalm abzustellen. Damit wird vermieden, dass die fast 400 Hm zur Glockenhütte zu Fuß auf asphaltierter Straße zurückgelegt werden müssen.

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Von der Ridoutzsäage zum Koschutahaus

Von der Ridoutzsäge zum Koschutahaus.

An der Straße von Zell-Pfarre nach Waidisch, versteckt am Eingang zum „Bösen Graben“, steht die Ridoutzsäge. Sie ist einer der Ausgangspunkte für eine Wanderung zum Koschutahaus.
Für den Aufstieg wählen wir den Weg, der mit „646“ markiert ist. Er führt durch den „Bösen Graben“, entlang an einem tosenden Wildbach, immer leicht ansteigend. Nach einiger Zeit und einigen Höhenmetern zeigt ein Wegweiser an, dass der Wanderweg von der Forststraße nach links abzweigt. Von nun an geht der Weg durch schattigen Mischwald und führt steiler bergauf. Bei Erreichen einer weiteren Forststraße hält man sich nach links, aber Vorsicht, der Weg zweigt nach kurzer Strecke wieder nach rechts ab. Nach etwa 1 ¼ Stunden Gehzeit ist schon den höchsten Punkt der Wanderstrecke erreicht. Hier treffen Wege, die entlang der Nordwände der Koschuta oder zu den Einstiegen der Kletterrouten in der Koschuta führen, zusammen. Nach wenigen Minuten, im steilen Abstieg, ist das Ziel, das Koschutahaus, auf 1280 m ü. NN erreicht. Fast drohend blicken Koschutnikturm und Lärchenturm herunter. Das soll aber nicht von einer Rast in der gemütlichen Hütte abhalten. Hier trifft man auch auf „Wanderer“, die es vorgezogen haben per Pkw - über die mautpflichtige Fahrstraße - die Hütte zu besuchen. Der Abstiegsweg, nun mit „644“ markiert, führt über diese mautpflichtige Fahrstraße talwärts. Bei einer der zahlreichen Straßenkehren zweigt der Wanderweg nach links ab, geht steil hinunter in den Graben des "Kalter Baches" und trifft bei der Ridoutzsäge wieder auf den Ausgangspunkt.
Der gesamte Weg ist ausgezeichnet markiert.
Wir würden uns über einen Kommentar auf "Feedback" freuen.
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhendifferenz: 630 Hm
Karte: Freytag & Berndt, WK 234

Bilder: